Phytotherapie für Tiere


Was ist Phytotherapie?

Phytotherapie

Die Phytotherapie = Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten Heilverfahren überhaupt. Die besondere Wirksamkeit natürlicher Heilpflanzen wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass sie eine Mischung verschiedener Wirkstoffe in sich vereinen. Dazu zählen (in alphabetischer Reihenfolge) zum Beispiel: ätherische Öle, Alkaloide, Bitterstoffe, Cumarine, Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside, Saponine und Schleimstoffe. Somit wirkt eine Pflanze als Vielstoffgemisch immer breitbandiger als ein schulmedizinisches chemisches Einzelmittel (Monopräparat). In der Pflanzenheilkunde werden ganze Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Früchte, Samen, Stängel, Rinden, Wurzeln) verwendet, einiges davon frisch, der überwiegende Teil getrocknet. Zur Anwendung kommen sie beispielsweise als Tee, Saft oder Tinktur, zu Tabletten gepresst, als Badezusätze, in Salben oder Cremes. Im Allgemeinen ist die Phytotherapie ( wenn korrekt dosiert wird ) frei von unerwünschten Nebenwirkungen. Die Pflanzenheilkunde darf nicht mit der Homöopathie verwechselt werden. Es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Therapiemethoden. Besonders beim Pferd als Pflanzenfresser ist die Phytotherapie sehr erfolgreich anzuwenden. Die Phytotherapie bietet so viele Varianten von Kräutermischungen und die meisten Pferde fressen diese mit Begeisterung. Im Pferdebereich hat sich die Pflanzenheilkunde als eine sehr erfolgreiche Zusatztherapie etabliert.

Pflanzliche und homöopathische Medikamente: Was ist der Unterschied?

Die klassische homöopathische Mittelverordnung unterscheidet sich vor allem in der Herstellung und der Dosierung. Verglichen mit pflanzlichen Mitteln sind diese deutlich langsamer wirksam, da das Mittel durch ständige Verdünnung immer feiner wird. Pflanzliche Präparate hingegen kommen direkt ins Blut und werden sofort verwertet. Dieses hat den Vorteil, dass eine geringere Dosierung genügt oder zumindest die Möglichkeit, häufiger zu dosieren.

Wissenswertes zur Phytotherapie

Viele Phytotherapeutika eignen sich aufgrund ihrer Nebenwirkungsarmut ganz besonders zur Langzeit- und Dauertherapie, wie sie etwa bei Herzinsuffizienz oder schmerzvoller Arthrosen notwendig werden kann. Vielfach erreichen sie ihre bestmögliche Wirksamkeit erst, nachdem man sie mehrere Wochen regelmäßig eingesetzt hat, da eben nicht hauptsächlich Symptome unterdrückt, sondern die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden und erst nach und nach die Gesundheit wieder hergestellt wird. Man benötigt also Geduld und Konsequenz, um mit Phytotherapie zum Ziel zu kommen – je länger eine Störung besteht, umso mehr. Belohnt wird man für Geduld und Konsequenz bei der Phytotherapie mit einer dem breiten Wirkspektrum der Pflanzen entsprechenden umfassenden Besserung.



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