Blutegeltherapie für Tiere, der natürliche Weg der Schmerztherapie.


Die Wirkung des Blutegels: Heilung von Krankheiten

 

Blutegeltherapie für Hund und Pferd

Das Speichelsekret der Blutegel enthält über 80 verschiedene Wirkstoffe, die dazu beitragen, dass das Immunsystem stimuliert wird und die körpereigene Abwehr gestärkt wird. Durch den Einsatz von Blutegeln lassen sich chronische Erkrankungen regenerieren und auch viele Schmerzsyndrome haben sich positiv auf die Therapie mit Blutegeln ausgewirkt. Sie wird zur Behandlung von Krankheiten und Erkrankungen der Haut eingesetzt und ist bei akuten Schmerzen in Verbindung mit wundheilungsförderndem Effekt gut geeignet. Erfahre mehr über die Blutegeltherapie für Tiere und den natürlichen Weg der Schmerztherapie.

Anwendungsgebiete der Blutegeltherapie

Eine schnelle und einfache Anwendung, die starke Schmerzen lindert und zur Entstauung beiträgt. Die Blutegeltherapie wird häufig angewendet bei Krampfadern, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Arthrose, Gicht), Gelenkerkrankungen (Rheuma, Arthritis) und Leberstau. Durch den Einsatz der Blutegel werden die Schmerzen gelindert, der Stoffwechsel angeregt und der Abtransport von Giftstoffen gefördert. Diese Behandlung ist ungefährlich und bringt dennoch erstaunliche Ergebnisse.

Die Wirkung von Eglin und Hirudin im Tierkörper

Wissenschaftler haben über 20 verschiedene Inhaltsstoffe in den Tieren entdeckt. Insbesondere Eglin und Hirudin haben sich als besonders hilfreich erwiesen und wurden daraufhin intensiv erforscht. Beide Substanzen haben einerseits eine schmerzlindernde Wirkung, andererseits blockieren sie auch die Bildung von Entzündungsbotenstoffen. Dadurch wird eine lokale Entzündung gelindert und die Heilung dadurch beschleunigt. Schmerzen verschwinden oft schon nach kurzer Zeit. Die anschließende Blutung der Wunde ist erwünscht und sollte keineswegs unterbunden werden. Dadurch wird die Wirksamkeit der Blutegelbehandlung erhöht und die Wunde von etwaigen Keimen befreit. Zum Abschluss der Behandlung wird die Wunde mit einem sterilen und lockeren Verband versorgt. Das Nachbluten dauert meistens nicht länger als 12 Stunden. Eine Blutegeltherapie ist nicht empfehlenswert, wenn dein Tier eine dieser Erkrankungen aufweist: Anämie (Blutarmut), Diabetes, Gerinnungsstörungen, Immunschwäche oder Trächtigkeit. Bei älteren Tieren mit Niereninsuffizienz (Unterfunktion der Nieren) greift die Therapie nicht mehr wirklich.

Vor einer Blutegeltherapie beachten!

Mindestens 1 Woche vor der Blutegeltherapie sollten weder Spot-on Präparate verwendet noch Wurmkuren eingeben werden. Mindestens 2 Tage vor der Behandlung sollte dein Tier nicht mit Shampoo gewaschen werden, Cremes oder Salben auf schmerzende Stellen oder Gelenke aufgetragen bekommen.
Auch alle Arten von ätherischen Ölen scheint die Egel davon abzuhalten, sich festzubeißen. Während der Blutegeltherapie treten häufig Nebenwirkungen auf, die in der Regel jedoch völlig harmlos sind. Dazu zählen beispielsweise Blutergüsse rund um die Bissstelle, die innerhalb von wenigen Tagen vollständig verschwinden. Auch das Auftreten von Rötungen, Juckreiz und leichten Schwellungen bis zu 48 Stunden nach der Behandlung ist normal. Dem Juckreiz sollte keineswegs nachgegeben werden, um eine Infektion der Wunde zu vermeiden. 

Ich vertraue auf die natürliche Kraft der Blutegeltherapie, um Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu beschleunigen.

 
 
 
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