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Schnauze, Fell und Pfoten, der Blog für tierliebende Leser. Hier wird die Liebe zu unseren Vierbeinern großgeschrieben. Von Welpen bis zum Senior kannst du auf diesem Blog alle Themen rund um unsere Tiere lesen und dabei gleichzeitig neue Tipps und Tricks für die Pflege, Heilmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Ernährung von Tieren sammeln.


2022-04-24

Krebsdiagnose bei Hunden – Ernährungsanpassung ist wichtig

Krebsdiagnose bei Hunden – Ernährungsanpassung ist wichtig

Eine Krebsdiagnose ist für jeden Hundebesitzer ein Schock. Doch die Diagnose ist nicht das Ende der Geschichte. Mit der richtigen Behandlung und Ernährung kann sich der Zustand des Hundes verbessern und er kann ein langes und glückliches Leben führen.

Wenn dein Hund an Krebs erkrankt ist, ist es wichtig, seine Ernährung anzupassen. Denn Krebs zieht oft einen hohen Energiebedarf nach sich. Damit dein Hund nicht zu stark abnimmt, solltest du langsam die Menge und das Fett in seiner Nahrung erhöhen. Auch nach einer Operation wird dein Hund einen erhöhten Bedarf haben. Mit der richtigen Ernährung kannst du ihm helfen, sich schneller zu erholen und neue Kräfte zu tanken.

Kohlenhydrate in der Hundeernährung fördern Krebszellen. Deshalb sollten sie möglichst vermieden werden!

Welche Organe deines Hundes sind von Krebs betroffen? Die Ernährung sollte hierbei berücksichtigt werden. Achte beim Füttern auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung, um das Risiko für Krebs zu minimieren.

Allergien bei Hunden sind leider sehr häufig. Wenn dein Hund unter einer Allergie leidet, ist es wichtig, dass du glutenfreie Lebensmittel für ihn auswählst. Dies wird helfen, seine Symptome zu lindern und weitere allergische Reaktionen zu vermeiden.

Dein Hund hat Magen-Darm-Probleme? Das kann im Verlauf zu ernsthaften Komplikationen führen. Um deinem Hund die bestmögliche Ernährung zukommen zu lassen, solltest du ihm schonendes Futter geben: gekochte Rationen, BARF (bei gutem Allgemeinzustand), hochwertiges Nassfutter (Achtung Futtermenge! Mindestens 8% Fettgehalt). Achtung bei Menge und Gesamtfettgehalt des Futters! Diäten sind nur dann angebracht, wenn dein Hund starkem Übergewicht oder Herzerkrankung ausgesetzt ist.

Wie die richtige Ernährung deinem Hund bei Krebs helfen kann

Glutamin ist ein wichtiger Nährstoff für das Immunsystem. Es verringert die Aufnahme von körpereigenem Protein, wirkt entzündungshemmend im Magen-Darm-Trakt und schützt vor Chemo (bei Bedarf 4 Wochen vorher beginnen). Hohe Konzentrationen finden sich in Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Lachs, Eiern, Milchprodukten und Walnüssen. Tägliche Zufuhr: 500 – 1000 mg pro Tier als Ergänzungsfutter.

Fett ist ein wichtiger Nährstoff für Hunde mit Krebs. Die Fettzufuhr sollte langsam gesteigert werden, um Chemo-Nebenwirkungen zu minimieren. Bei BARF (biologisch artgerechtes rohes Futter) kann der Fettanteil bis zu 20 % betragen. Omega-3-Fettsäuren sind entzündungshemmend und Blutfett senkend. Beim doppelten Bedarf an Futtermitteln sollte auch die Menge an Fette entsprechend erhöht werden.

Vor allem bei Krebstherapien ist es wichtig, auf eine gesunde Nierenfunktion zu achten. Dafür sollte man unbedingt auf Schadstoffanalyse und Vitamin E achten. Zudem hat eine Studie gezeigt, dass Docosahexaensäure Blutgefäße bildet und somit das Wachstum der Tumore stoppen kann. Antioxidantien sind außerdem sehr wirkungsvoll in der Eindämmung freier Radikale. Daher empfehle ich natürliche Vitalpilze oder Nahrungsergänzungsmittel mit entsprechenden Inhaltsstoffen für den bestmöglichen Schutz.

Es ist wichtig, sich an eine kohlenhydratarme Ernährung zu halten. Kohlenhydrate meiden, da Glukose der Hauptenergielieferant der Krebszellen ist. Stattdessen können Fett und Eiweiß genutzt werden, allerdings ist die Wirkung deutlich schlechter. Obst sollte gemieden werden – außer es enthält nützliche Stoffe gegen den Krebs (insbesondere Beeren aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung). Gemüse kann gefüttert werden, aber mit nur wenig Zuckergehalt (möglichst keine Möhren/Kürbis).

Folsäure ist ein wichtiges Vitamin, das bei der Prävention von Krebs helfen kann. Ein Mangel an Folsäure steht in Zusammenhang mit erhöhten Krebsraten. Vitamine D, A, C und E hemmen die Entstehung und Ausbreitung von Krebszellen und mindern zudem die Nebenwirkungen der Behandlung. Vitamin C ist besonders wirksam bei der Prävention von Krebserkrankungen. Mineralstoffe und Spurenelemente sind ebenfalls wichtig für unseren Körper – sie sollten bedarfsgerecht aufgenommen werden. Selenium (150-200 % des Tagesbedarfs) schützt unsere Zellen vor Tumorwachstum.

L-Carnitin ist ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das Erschöpfungszustände während der Therapie bekämpft. Die Substanz wird aus Aminosäuren hergestellt und ist für den Körper unverzichtbar. L-Carnitin sorgt für eine optimale Energiegewinnung und trägt zur Zellerneuerung bei.

Es ist erwiesen, dass Hunde, die 3 x pro Woche frisches Gemüse bekommen, ein deutlich geringeres Risiko haben, an Blasenkrebs zu erkranken. Vor allem grünes Blattgemüse (Spinat, Salat, Mangold und Kohl) sind hier vorteilhaft. Bei Frischfutter können ca. 20 – 30 % der Nahrung aus Gemüse und Beeren bestehen. Davon sollte allerdings nur max ¼ Obst enthalten sein, um Zucker zu vermeiden.

Enzyme sind Proteine, die entscheidenden Einfluss auf anderes biologisches Material nehmen können. Überall im Körper vorhanden, steuern sie Wachstum, Veränderung und Neubildung aller Zellen sowie den Abbau von alten oder beschädigten Gewebestrukturen. Enzyme wirken regulativ auf das Immunsystem und können so die Heilungschancen bei bisher unheilbaren Krankheiten enorm erhöhen. Papain, Trypsin und Chymotrypsin begleitend nach einer Chemotherapie setzen Krebserkrankung zusätzlich schmerzstillend entgegen.

Die richtige Ernährung für deinen Hund mit Krebs ist ein entscheidender Faktor seiner Behandlung. Mit der passenden Ernährung kannst du die Krankheit deines Hundes stärker bekämpfen und ihm helfen, sich schneller zu erholen. Allerdings ist es nicht immer leicht, die idealen Nahrungsmittel für deinen Hund auszuwählen. Lass dich deshalb unbedingt von deinem Tierarzt oder Tierheilpraktiker beraten, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen!

Admin - 14:00:00 @ Allgemein, Hund | Kommentar hinzufügen

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