Faszientherapie beim Tier


Was sind Faszien?

Die Faszien sind unsere Verbindungszone. Sie verbinden unsere Muskeln, Sehnen und Bänder und machen unseren Körper beweglich ohne Energie zu verbrauchen. Bei jeder Bewegung wird diese Verbindungszone beansprucht, sie verhindert, dass sich Organe in ihrer Position verändert und bleibt für uns eine größtmögliche Beweglichkeit vorhanden, die keine Energie verbraucht oder Muskelkraft beansprucht. Wenn wir uns bewegen liegt dies an den Faszien, nicht an den Muskeln. Das ist gleichzeitig eine enorme Energieersparnis!

Die wichtigsten Funktionen von Faszien

Faszien sind Bindegewebe. Sie sind in den Muskeln und im gesamten Körper verteilt und verbinden alle Zellen miteinander. Im gesunden Körper können Muskelfasern so einzeln aktiviert werden. Das ermöglicht den harmonischen, energieeffizienten Gang unserer Katzen, Hunde oder Pferde. Faszien sind am Transport der Lymphe beteiligt. Sie wird zwischen den Faszien abgeleitet. Lymphe transportiert sowohl Abbauprodukte aus unseren Zellen als auch wichtige Aufbaustoffe und Abwehrzellen zu den Zellen. Jede Muskelbewegung unterstützt dabei den Transport der Lymphe. Die gesunde Haltung vieler unserer Haustiere (Hund, Katze, Pferd) zeigt uns deutlich, welche Vorteile eine gesunde Spannungsverteilung im Muskelgewebe hat. Die Silhouette unserer Hunde und Pferde mit dem harmonischen Gang ist Ausdruck einer kraftvollen und straffen Muskulatur. Ein geschmeidiger Gang entspringt einem kontrollierten Zusammenspiel der Kraft und Beweglichkeit des Bindegewebes. Faszienklebungen sind oft die Ursache für Verspannungen und Steifigkeit der Muskulatur. Fibrinogen, ein wichtiger Blutgerinnungsfaktor, liegt in der Lymphe als gelöster Stoff vor. Bei einer Verletzung gerinnt es zu unlöslichem Fibrin. Durch die Gerinnung verkleben dann die Faszien intensiv miteinander. Diese Verklebungen führen zu Einschränkungen der freien Beweglichkeit und zu Steifheit. Faszien sind Bindegewebe Strukturen im Körper. Sie bestehen aus einem Netzwerk von Bindegewebe, das den gesamten Organismus umhüllt und die Organe in ihnen einbettet. Faszien gibt es im gesamten Körper, als Schleifen, Bänder und Netze bilden sie ein verbindendes Element zwischen Muskeln und Knochen. Sie vermitteln die Informationen über den Zustand des Körpers in das autonome Nervensystem - gleichzeitig werden sie auch vom autonomen Nervensystem gesteuert.

Wie können Faszien beim Tier behandelt werden?

Kollagene Verdickungen oder Verklebungen des Bindegewebes aufzulösen, ist allein durch Training beim Hund oder Pferd nicht möglich. Myofaszien lassen sich jedoch sehr gut geradezu wunderbar durch eine manuelle Faszientherapie mobilisieren und lösen. Die Faszien sind das Netzwerk aus Bindegewebshüllen, die unseren Körper umspannen. Sie halten unsere Muskulatur, Knochen und inneren Organe zusammen und stabilisieren den Körper. Die Faszien bestehen aus einem Kollagenen-Netzwerk aus langkettigen Massenpolymeren. Verfestigte gelartige Kolloide (Proteine in Grundsubstanzen der Faszien) können unter Einfluss mechanischer Kräfte vorübergehend flüssig werden (aus dem Gel- in den Sollzustand). So können Verklebungen gelöst werden.

Wie man die Faszien aufbaut und stärkt

Durch das Massieren der Faszien, sollen verklebte Faszien wieder gelockert werden. Auf diesem Wege können Verspannungen und Verhärtungen des empfindlichen Bindegewebes gelöst und die Regeneration der Faszien unterstützt werden. Die rollenden, drückenden und schiebenden Bewegungen der Faszien Rolle können den Flüssigkeitsaustausch und den Stoffwechsel des Gewebes fördern. Um die Faszien langfristig zu unterstützen ist eine regelmäßige Behandlung sinnvoll. Besonders die Faszienmassage direkt vor dem Training kann dabei unterstützen, das Tier zu entspannen und zu lockern. Durch das Massieren der Faszien, sollen verklebte Faszien wieder gelockert werden. Auf diesem Wege können Verspannungen und Verhärtungen des empfindlichen Bindegewebes gelöst und die Regeneration der Faszien unterstützt werden. Die rollenden, drückenden und schiebenden Bewegungen der Faszien Rolle können den Flüssigkeitsaustausch und den Stoffwechsel des Gewebes fördern. Um die Faszien langfristig zu unterstützen ist eine regelmäßige Behandlung sinnvoll. Besonders die Faszienmassage direkt vor dem Training kann dabei unterstützen, das Tier zu entspannen und zu lockern.

Es gilt generell: Das Tier entscheidet über die Druckintensität, die angewandt wird!

Empfindlichen Bereiche, an denen die Knochen direkt unter der Haut liegen, sollten ausgelassen werden. Dies betrifft sowohl den Kopf, Genick, die Röhrbeine, Karpal-, Fessel- und Sprunggelenke, sowie den Bereich direkt auf der Wirbelsäule. Zur Massage von Muskulatur, Bindegewebe und zur schmerzfreien Faszienbehandlung führe ich meine Behandlung manuell und mit Herbertkugeln aus.

Solltest du dir nicht sicher sein, ob die Faszientherapie für dein Tier geeignet ist, sprich mich an, ich berate dich sehr gerne!


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