Dani`s Info Blog

2019-08-26

Felines Asthma

Das feline Asthma gehört zu den chronischen Atemwegserkrankungen der Katze. Im Vordergrund stehtdie Atemnot, die bis zur Maulatmung verlaufen kann. Weitere Anzeichen sind eine beschleunigte Atmung(Tachypnoe), eine starke Atemnot(Dyspnoe), ängstlich geweitete Augen und eine herausgestreckte Zunge, zudem wird in dieser Phase mit großer Wahrscheinlichkeit eine Zyanose (Sauerstoffmangel;blaufärbung der Schleimhäute) vorliegen.
Dazu kann es zu einem Hustenanfall kommen, der sich von einem einfachen Husten durch seine Regelmäßigkeit und längere Dauer unterscheidet. Die Hustenattacken treten mind. 1-2 Minuten lang auf, mehr als 2x im Monat und vor allem Nachts oder früh morgens.
Die Symptome treten plötzlich auf!
Ein Asthmaanfall kann einige Minuten bis Stunden anhalten.
Häufig bleibt die Erkrankung lange unerkannt, weil die Symptome häufig mit dem Hochwürgen von Fremdkörpern verwechselt werden.

Ursachen können sein:

- Allergische Reaktionen z.B. Pollen, Katzenstreu, Milben
- Schadstoffe wie Zigarettenrauch, Haarspray, Abgase
- Bestandteile der Nahrung
- Trockene Luft

Die Therapie:

In der Therapie unterscheidet man die Notfall- von der Dauertherapie. In der akuten Atemnot ist der Besuch beim Tierarzt unumgänglich.

Bei der Dauerbehandlung kommt dann zusätzlich zur Therapie des Tierarztes, der Tierheilpraktiker ins Spiel 😃.
Wichtig ist es zu wissen das es sich um eine lebenslange Dauertherapie handelt.

1. Zunächst ist es wichtig die auslösenden Allergene zu meiden. Natürlich kann man nicht alles verhindern, aber einiges lässt sich bestimmt reduzieren. z.B. die Katze beim saugen aus dem Raum nehmen,mehrmals tgl. lüften

2. Inhalation mit Kochsalzlösung oder Meersalz, dazu kann man die Katze/Kater an ein Inhalationsgerät gewöhnen oder einen Aromadiffusor nutzen. Hier werden die Atemwege angefeuchtet, von Schleim befreit, gepflegt und weit gehalten

3. Stress vermeiden

4. Ernährung z.B. hypoallergenes Futter oder eine Ausschlussdiät um das auslösende Allergen zu finden. Wärmende Nahrungsmittel wählen wie Huhn, Lamm, Lachs, Reis. Vermeiden solltet ihr rotes Fleisch und zuviel Truthahn.

5. Futterzusätze wie Ascorbinsäure, Vit B, Seetangpulver, coenzyme

6. Die Phytotherapie bietet sehr viele Möglichkeiten der Behandlung u.a. Thymian, Fenchel und verschiedene Kräuter der traditionelle chinesischen und indischen Medizin

7. Akupunktur als Zusatzbehandlung

Der Erfolg jeder Therapie ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung, der Compliance des Tierbesitzers und natürlich auch vom Wesen und der Akzeptanz des Tieres.

Die alternative Medizin stellt lediglich eine gute Unterstützung zur Schulmedizin dar!

Für Fragen stehe ich euch jederzeit zur Verfügung 😊🐱🐈

Admin - 22:07:36 @ Katze


 
 
 
E-Mail
Anruf